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Doch nicht nur Leopold vermisst seinen Bruder – auch die schwangere Berta sucht den Kindsvater und ist mittlerweile der Verzweiflung nahe. Just während sie sich die Karten legt und dabei den Tod zieht, findet Leopold einen Brief seines Bruders: die Vaterschaft macht ihm Angst und er möchte in seiner Einsiedelei nicht gesucht werden. Solches ahnend, sucht Berta Trost und Rat bei Francesca, die Kaffee in rauen Mengen trinkt, joggt und Sport treibt um ihren Blutdruck in die Höhe zu treiben. Denn Francesca hat einen Traum: sie will unbedingt Fallschirm springen und dazu muss sie in Höchstform sein und darf auf keinen Fall einen zu niedrigen Blutdruck haben. Niemand scheint so richtig glücklich zu sein in Mittergrundelbach. Auch der sonst so verspielte Friedrich hat Sorgenfalten im Gesicht: Ist es möglich dass er zu wenig männlich ist für seine liebste Sieglinde, dass diese ihm ihre Gunst verwehrt und ihn geflissentlich übersieht? So beschließt er ein Domina-Froschkostüm zu fertigen, denn was nicht ist kann ja noch werden, denkt er... Inzwischen trifft Leopold die verirrte Caroline im dunklen Wald und schlägt sein Einpersonenzelt auf… Ist es die unerfüllte Sehnsucht nach Francesca, die ihn in der Stille des Waldes und der Enge des Zeltes in Carolines Arme treibt? Dass in so einem Fall die Reue immer am nächsten Morgen kommt, ist bekannt… Wie es der Zufall will, hat auch Francesca eine Entscheidung gefällt. Sie hat das Bild des Nonno Franz Gasser abgehängt, die Pizzeria zugesperrt und sich auf den Weg in den Wald gemacht, um dort vom höchsten aller Bäume mit einem Leintuch als Fallschirm den Sprung in die Tiefe zu wagen. Doch was muss Francesca vom Baumwipfel aus sehen? Der stammelnde und händeringende Leopold wirkt von der Höhe aus gesehen wie ein schmachtender Liebhaber! Da packt die mit ihrer Liebe sonst so zurückhaltende Francesca eine Welle der Eifersucht und ohne lange nachzudenken springt sie in die Tiefe und landet zwischen den beiden. Leopold und Caroline schieben sich die Verantwortung zu und nur Francesca ist für einen kurzen Augenblick glücklich über ihren ersten gelungenen Flug. Leopold schnappt sich das Leintuch, um die gekränkte Francesca mit einem Sprung vom Mittergrundelbacher Kofel zu beeindrucken. Dort trifft er unerwartet auf Friedrich, der auch zwischen zwei Frauen steht: Berta und Sieglinde! Die beiden verzweifelten Männer entschließen sich zum gemeinsamen Schicksals-Sprung. Doch Francesca weiß, dass ein Leintuch nie und nimmer zwei Menschen tragen wird und in allerletzter Sekunde erwischt sie Leopold an seinem Hemdkragen und bewahrt die beiden vor dem sicheren Tod. Nur das Froschkostüm stürzt unwiederbringlich in die Tiefe. Doch immer noch weiß man nicht: wo ist Egon? Wird Sieglinde jemals ihre schönen Haare wieder haben oder hat die Chlorwasserbelastung des Schwimmbades ihre Haarpracht dauerhaft zerstört? Wird Friedrich je wieder glücklich sein? Und wie werden die Mittergrundelbacher die Schließung der einzigen Pizzeria im Dorf verkraften?
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