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Mittergrundelbach




Mittergrundelbach:
Was bisher geschah...


7. Episode am 18.12.2007
"Das versteckte Osterei im weihnachtlichen Drogenexzess"

Mittergrundelbach, drei Tage vor Weihnachten.
Caroline irrt paranoid durch den vorweihnachtlichen Konsumirr-garten, immer noch mit leeren Händen! Von allen Seiten hört sie Stimmen: „Was schenkst du mir zu Weihnachten? Was bekomme ich von dir? Wo ist mein Geschenk?“

Friedrich hingegen ist die Weihnachtsstimmung selbst: soeben hat er sein Weihnachtsfroschkostüm fertiggenäht. Egon trifft Sieglinde im Schwimmbad, dessen Badewasser wegen eines Heizungsdefektes eiskalt ist. Als Entschädigung bietet Sieglinde heißen Glühwein an, durch dessen Wirkung (oder ist es Sieglindes Wirkung?) Egon zu ertrinken droht! In letzter Sekunde rettet ihn Sieglinde und als Zeichen seiner Zuneigung und Dankbarkeit schenkt ihr Egon einen etwas zu klein geratenen Weihnachtsstern…

An anderem Orte zur selben Zeit: Georg von Waldenfels macht sich weiter daran, seine dunklen Pläne in die Tat umzusetzen. Er beauf-tragt Friedrich, ein geheimnisvolles Weihnachtsei mit wertvollem Inhalt an sicherem Ort zu verstecken…

Caroline hat sich derweil in den Park zurückgezogen, um ein Weihnachtsgedicht für Sieglinde zu verfassen. Wenig später taucht sie bei Friedrich auf – vollkommen verändert: sie ist berauscht, die Paranoia ist verflogen! Und auch im Schwimmbad geht Seltsames vor: Sieglinde und Egon sitzen grinsend da und reden unsinniges Zeug…

Zuhause bei Friedrich, redet Georg von Waldenfels wild auf ihn ein: „Wo ist das Ei?“ Darin seien nämlich Drogen im Wert von 3,5 Millionen Euro! Und die Bank im Park war wohl nur für einen Frosch ein gutes Versteck…

Der Heilige Abend rückt näher. Egon, Sieglinde und Oma Marianna sind im Park auf der Suche nach Nachschub. Da stürmt aus dem Nichts Caroline herbei und schnappt sich das Ei des Georg! Unter keinen Umständen will sie es mehr hergeben, so sehr sie auch von den Anderen bedrängt wird…

Sieglinde öffnet das 24. Türchen ihres Adventskalenders, und erlebt eine Überraschung: Georg lächelt ihr entgegen! Gleichzeitig wird Caroline vom ganz realen Georg verlacht: sie fordert von ihm 2 Millionen Euro für ihre Beute, sonst werfe sie das Ei mitsamt dem weißen Pulver in den Mittergrundelbacher Weiher! Georg glaubt an einen Bluff und wirft sie aus seinem Haus. Da er glaubt, dass Friedrich in die Sache verwickelt ist, schleicht er sich nachts in dessen Haus und stiehlt die sagenumwobene Nummer 1, das Urfroschkostüm!

Friedrich hat indes nur Augen für Caroline und hilft ihr in stummer Bewunderung beim Anrühren des Schwimmbad-Glühweins, während Sieglinde nicht weiß, wie sie es ihm beibringen soll: mit den Küssen sei das so eine Sache, und manchmal wären sie wohl etwas „ungenau“... Als Friedrich dann zu Hause den Kostümraub entdeckt, macht er sich in seinem Weihnachtsfroschkostüm sofort auf die Suche nach dem Dieb.

Georg, der sich inzwischen das Urfroschkostüm angezogen hat, kommt zu Sieglinde und Egon ins Schwimmbad. Im Glauben, Georg sei Friedrich, gesteht ihm Egon sein großes Interesse an Sieglinde und wie froh er wäre, wenn Friedrich seine Finger von ihr ließe. Gemeinsam trinken die beiden den Schwimmbad-Glühwein, mit dem weißen Pulver versetzt. Caroline macht derweil ihre Drohung wahr und schüttet die übrigen Drogen in den Mittergrundelbacher Weiher – zur Freude der Fische! Und auch Oma Marianna, die im Weiher badet, kommt zu ihrem Weihnachtswunder...

Friedrich ist inzwischen mit seinem Frogtruck am Schwimmbad angelangt und steht dort Georg in der Friedrich-Froschhaut gegenüber, was den echten Friedrich über den Sinn des Daseins sinnieren lässt. Berührt nimmt Georg die Froschmaske ab und entschuldigt sich bei Friedrich. Inzwischen sind auch Caroline und Oma Marianna ins Schwimmbad gekommen. Caroline ist beschämt, weil sie an Heilig Abend noch immer kein einziges Geschenk hat, und stürzt sich vom 10-Meter-Brett: Salto vorwärts, Rittberger, Schraube, Rückwärtsdrehung, doppelter Rittberger und platsch...

Am nächsten Tag. Sieglinde tröstet Caroline: zu Weihnachten ginge es doch gar nicht um Geschenke, sondern darum, Zeit zusammen zu verbringen... Und so legt sich der Weihnachtsfriede doch über das kleine Dorf, aber neue Fragen tun sich auf: macht Georg von Waldenfels also auch in Drogen? Und ist Caroline eine Gefahr für seine dunklen Machenschaften? Wird Egon Sieglinde seine Liebe gestehen? Und wem gehört Sieglindes Herz? Was empfindet sie für den hoffnungslos verliebten Friedrich? Welches Kostüm wird er sich als nächstes schneidern? Und vor allem: kommt Oma Marianna jemals wieder von den Drogen weg?

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