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Doch die Störung der friedlichen Vorbereitungen naht in Gestalt von Georg von Waldenfels. Aus noch ungeklärten Umständen musste er im Alter von 10 Jahren mit seinem Vater, dem Grafen Phillip von Waldenfels, Mittergrundelbach Hals über Kopf verlassen. Völlig unerwartet taucht er in Francescas Pizzeria auf, um mit ihr ein Glas Champagner darauf zu trinken, dass er – inzwischen erfolgreicher Immobilienmakler - die alte Burg am Ortsrand gekauft hat. Außerdem plant er ein großes Einkaufszentrum, das er auf der Wiese am Ortseingang bauen will. Doch genau da soll das geplante Osterfest stattfinden! Oma Marianna, die Francesca in der Pizzeria besuchen will, bekommt trotz ihrer Schwerhörigkeit mit, was Georg plant. Sie warnt ihren Enkel Egon vor Georg und dessen Plänen. In der ganzen Aufregung setzt sie sich auf Egons Brille und zerstört sie. Egon bittet Berta, ihm die Brille zu reparieren. Dabei achtet er allerdings peinlich genau darauf, daß sich nicht wieder Martha einmischt. Schließlich entscheidet er sich für Kontaktlinsen. Berta, Francesca und Egon beobachten fassungslos, wie die Bagger anrücken, um mit dem Bau des Einkaufszentrums zu beginnen. Sie schmieden Pläne, wie sie im letzten Moment eingreifen können. Doch da winkt Georg mit dem Scheckbuch. Er verspricht Egon 20.000 Euro für Kinder-Ostereier und weitere 20.000 Euro für die Auffrischung des veralteten Buchbestandes in der Bibliothek. Auch Francescas Überzeugung gerät ins Wanken, als ihr klar wird, dass bei Kooperation mit Georgs Plänen eine nagelneue Illy-Kaffeemaschine für die Pizzeria winkt. Und Berta ist verunsichert, ob sie ihre politische Überzeugung gegen das Einkaufszentrum nicht zugunsten Georgs Finanzierung ihrer ersehnten Gesäßverkleinerung fallen lassen kann. Allein Oma Marianna bleibt von vorne herein standhaft gegen Georgs Verlockung, ihren Sarg zu finanzieren und mit Samt auskleiden zu lassen. Sie stellt klar: Oma Marianna wird nicht weichen! In der allgemeinen Verunsicherung scheint die Stimmung zugunsten von Georgs Plänen zu kippen. Doch in Mittergrundelbach weht trotz abgebrannter Kirche und einem Pfarrer auf Urlaubsreise ein besonderer spiritueller Geist: Die österliche Erleuchtung kommt über die kleine Dorfgemeinschaft. Und sie kommt in Gestalt des Geistes von Phillip von Waldenfels, der aus dem Jenseits Kontakt mit seinem Sohn aufnimmt. Der geldgierige Immobilienmakler nimmt Vernunft an, die Baggerarbeiten werden ausgesetzt und das Osterfest kann wie geplant auf der Wiese stattfinden. Gemeinsam werden Ostereier versteckt, und das kleine Dorf hat seinen Frieden wiedergefunden. Doch wird Georgs Einsicht von Dauer sein? Und wie käuflich sind Berta, Egon und Francesca? Und vor allem: wie schlecht hört Oma Marianna wirklich?
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